Chorraum und Seitenaltäre der Beuroner Klosterkirche

Die Abteikirche – Herzstück des Klosters

Unsere Abteikirche ist das liturgische und bauliche Herzstück der Erzabtei Beuron. Die Kirche wurde zwischen 1732 und 1738 errichtet.

Bauherr der Abteikirche war Abt Rudolf II. von Strachwitz. Der ausführende Baumeister Matthäus Scharpf kam aus Rottweil. Von der mittelalterlichen Vorgängerkirche zeugt nur noch der Sockel des Kirchturms.

Schon von weitem zeugt der Zwiebelturm, in welche Epoche der Bau unseres Klosters fiel – in die Zeit des Barock, besser gesagt des style Régence.

Schon in seiner ursprünglichen Art der Ausgestaltung zur Zeit der ersten Weihe erstrahlte das Innere der Abteikirche in prächtigem hellem Glanz. Wie es für Barockkirchen bei uns im Südwesten eigentlich auch üblich ist. Heute kaum noch vorstellbar, aber von 1872 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts sah es hier drinnen völlig anders aus – die Kirche war im Beuroner Stil ausgemalt. Davon zeugen auch heute noch das Hochaltarbild der Krönung Mariens und die Fassade der Kirche. 1947 wurde der barocke Glanz wiederhergestellt.

Chorraum und Seitenaltäre der Beuroner Klosterkirche

Mit dem großen Altarbild hat es eine besondere Bewandtnis. Denn es gibt davon zwei. Das eine zeigt die Krönung der Gottesmutter im Himmel. Das andere zeigt Jesu Krippe im Stall zu Bethlehem. Es findet nur in der Weihnachtszeit Verwendung.

Gnadenkapelle des Klosters Beuron

Wie eine kleine Kirche in der Kirche ist die Gnadenkapelle als Anbau unserer Abteikirche konzipiert. Sie ist der Marienverehrung gewidmet und ausgestattet mit einzigartigen, religiösen Kunstwerken aus dem Fundus der Beuroner Kunst.

Die Krypta unter der Gnadenkapelle ist ein Ort mystischer Atmosphäre. Zudem ist sie die Grablege der Äbte Beurons. Sie wurde Anfang der 2000er Jahre vollständig restauriert.

Öffnungszeiten Klosterkirche und Gnadenkapelle

Täglich von 5 Uhr bis 20:15 Uhr, außer dienstags (bis 18:30 Uhr)
Hier können Sie eine Kirchenführung buchen
Jetzt spenden!